Das weiße Gold der Erde

Tiefensalz

Salz galt als Geschenk der Götter und um seinen Besitz wurde viel gestritten und gekämpft. Bis vor kurzer Zeit war Salz die einzige Möglichkeit, Dinge haltbar zu machen. Das wussten sogar schon die Ägypter. Mit Salz balsamierten sie die Körper der Mumien ein. Um die Körper ihrer Toten vor dem Verfall zu schützen, trennten sie die Organe heraus, wuschen die Leiche mit Palmwein, duftenden Essenzen und legten sie dann in Salz. Das Salz entzog dem Körper so gut wie alle Feuchtigkeit. Auf diese Weise verweste dieser nicht. GRUSELIG, oder?
Später erkannten die Leute, dass sie so auch Lebensmittel haltbar machen konnten. Es gab noch keine Kühlschränke. Fisch oder Fleisch wurde gepökelt, das heißt entweder mit Salz eingerieben oder in eine Salzlösung eingelegt.
Schon früher haben die Menschen erkannt, dass Salz maßgeblich zur Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden beiträgt. In prähistorischer Zeit wurde nach Salz gegraben oder natürlich entstandene Sole verwendet. Der Mensch besteht zu über 70 % aus Wasser. Das Salz dient als Regulationsinstrument für den Wasserhaushalt im Körper. Flüssigkeit wandert aus Zellen mit niedriger Salzkonzentration in jene, die eine höhere aufweisen. Vor allem aber wirkt Salz anregend auf das größte Organ des Körpers, die Haut. Äußerlich angewendet ist es förderlich für die Durchblutung, wirkt wohltuend bei gereizten Schleimhäuten und setzt über die Haut zahlreiche Prozesse in Gang, die insgesamt das Wohlbefinden steigern.
Alles Salz kommt aus dem Meer. Egal ob als Kristallsalz, als Meersalz oder natürliche Sole - letzlich kommt jedes Salz aus dem Meer. Angenommen wird, dass schon bei der Abkühlung des glühenden Erdballs das Salz durch Vulkanismus und Erosionswasser in die Urmeere kam und deshalb die Ozeane seit ihrer Entstehung einen gewissen Anteil an Salzen gehabt haben müssen. Durch Abschnürung von Meeren zu Binnenmeeren und Verdunstung des Wassers entstanden jedenfalls Salzlager (Salzgärten), die durch die Auffaltung der Gebirgen in weiterer Folge sozusagen "in den Berg gelangt" sind. Neben dem Salz, einer Verbindung aus Natrium und Chlor (NaCl), die mit weit über 90% den bei weitem größten Teil ausmacht, enthalten Natursalz und weitere verwandte Salze in geringeren bzw. geringsten Mengen nahezu jedes natürliche Element.
Der Körper kann dieses Natursalz abbauen und es liefert Energie sowie Lebensqualität.
Das Pfannensalz zeichnet sich vor allem aus durch seinen unvergleichlichen Geschmack, der ein rundes vollmundiges Gaumenerlebnis garantiert, das auch jeden Haubenkoch gerne zum Salz greifen lässt, da diese die Qualität der hochwertigen Zutaten zusätzlich unterstreicht. Das unverwechselbare Erscheinungsbild ergibt sich durch grobe Mahlung und die Mineralstoffzusammensetzung.
Die meisten Menschen leiden unter Salzarmut, obwohl sie mit Natriumchlorid übersättigt sind. Dabei benötigt der Mensch nur die verschwindend geringe Menge von etwa 0,2 Gramm Salz pro Tag. Durch die Industrialisierung  wurde das natürliche Salz chemisch gereinigt und auf die Verbindung von Natriumchlorid reduziert. Essenzielle Mineralien und Spurenelemente wurden einfach als Verunreinigung bezeichnet und entfernt.